
11. August 2010. Unser Semlaker Landsmann Helmuth Duckadam, der "Held von Sevilla" wurde zum Präsidenten des rumänischen Traditionsklubs Steaua Bukarest berufen. Im Finale von 1986 des damaligen Pokals der Landesmeister gewann Steaua Bukarest nach einem Elfmeterkrimi gegen den spanischen Meister FC Barcelona, nachdem Duckadam alle vier Elfmeter der Katalanen abgewehrt hatte.
Im Bild links: Duckadam im Tor von Steaua in Sevilla am 7. Mai 1986.

Duckadam ist in Rumänien nach wie vor sehr populär. Die Berufung zu Steaua verdankt er seinem Parteifreund und Egentümer dieses Klubs, George (Gigi) Becali, Vorsitzender der Partei "Noua Generatie", für die Duckadam bei der letzten Europawahl kandidierte.
Im Bild links: Helmuth Duckadam am 11. August 2010 im Palast von Gigi Becali bei seiner Ernennung zum Präsidenten von Steaua Bukarest.
Die Banater Post veröffentlichte in ihren Ausgaben 7,8,10,11,12 und 13 von 2010 unter dem Titel „Fünfzig Jahre danach” einen Erlebnisbericht von Georg Kaiser (Düsseldorf/Semlak) über seine Deportation zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion während der Jahre 1945-1949.
Dieser Bericht wurde 1995 verfasst und erschien im Semlaker Heimatbrief in den Folgen 12, 13, 14.
Im Verlag V&R unipress GmbH ist ein neues Buch erschienen. Es enthält einen Beitrag von Georg Schmidt, Grevenbroich/Semlak, einen Vortrag gehalten im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen in der Eberhard Karls Universität zu Tübingen.
2010, 342 Seiten, gebunden
ISBN 978‑3‑89971‑788‑4
Dr. Mathias Beer (Herausgeber)
Dieser Band ist die erste Bestandsaufnahme zum Thema »Heimatbuch«, einer der populären Geschichtsschreibung zuzurechnenden Buchklasse. Sie ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden und hat, wie die Tausenden Publikationen im gesamten deutschen Sprachraum zeigen, ihre Vitalität bis in die Gegenwart beibehalten. Das Heimatbuch vereint seinem ganzheitlichen Anspruch folgend die Bereiche Geschichte, Landeskunde, Geographie, Volkskunde, Soziologie, Sprache und Literatur. Entsprechend kommen in diesem fächer‑ und grenzüberschreitend angelegten Sammelband Vertreter unterschiedlicher Disziplinen ebenso zu Wort wie ein »Laienforscher«. Beispiele zur jeweils regional- und zeitspezifischen Ausprägung bilden die Grundlage für eine vergleichende Betrachtung des breiten Spektrums an Erscheinungsformen des Heimatbuchs und die Annäherung an grundsätzliche Fragen zu der weitgehend unerforschten Schriftenklasse. Warum und seit wann werden Heimatbücher geschrieben? Was macht ein Buch zu einem Heimatbuch? Welches Verhältnis besteht zwischen Heimatbuch und Geschichtswissenschaft? Lassen sich unterschiedliche Typen unterscheiden? Wer schreibt Heimatbücher und für wen? Welche Funktion erfüllen sie?